Auch die Elektrizitätswerke Schönau fordern eine nationale CO2-Abgabe

Den Atomausstieg zu forcieren und erneuerbare Energien zu fördern, ist das Ziel des jüngsten Klimaschutz-Appells vom Energieversorger aus dem Schwarzwald. Was als Lenkungsinstrument für die Politik gedacht ist, soll auch jene belohnen, die klimagerecht handeln.

Der Verein „CO2-Abgabe e.V.“ fordert eine Steuer auf fossile Brennstoffe nach dem Verursacherprinzip: „Wer klimaschäldich produziert, zahlt - und zwar ausnahmslos.“ Die Einnahmen sollen bestehende Steuern und die EEG-Umlage gegenfinanzieren. Dem Staat werde dies unbürokratisch zu mehr Transparenz, sowie gerechteren Energiepreisen verhelfen. 

Auch die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) schlossen sich bereits im März 2017 dem Verein an. Aktuell lancieren sie einen Appell für mehr Bürgerbeteiligung. Im Angesicht größer werdender Hürden für Klimaschützer auf der ganzen Welt, intensiviere sich die Dringlichkeit des Zwecks. Entgegen dem Argument der vermeintlichen CO2-Neutralität, müsse die Renaissance der Atomenergie „durch die Hintertür“ verhindert werden. Mit dem Aufruf zur Mitgliedschaft verbinden die EWS das Ziel, bis maximal 2021 die öffentliche Diskussion zum Klimaschutz mitzuführen.

Links:

Verein für eine nationale CO2-Abgabe

Kampagne der EWS

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  • Mit seinem Film „Katanga Business“ von 2009 vermittelt der belgische Regisseur Thierry Michel nicht nur einen Einblick in die gegenwärtige Situation der Rohstoffförderung in Katanga, sondern verdeutlicht auch die eigentlichen Aufgaben eines Dokumentarfilmers – Dokumentieren statt Kommentieren.