Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen vom Netz

Zum Ende des Jahres 2017 wurde der Block B des bayrischen Kernkraftwerks Gundremmingen abgeschaltet. Die geschätzten Kosten des Abbaus liegen bei 1,5 Milliarden. 

Im Rahmen des deutschen Atomausstiegs endete am 31.12.2017 die Betriebsgenehmigung des letzten Doppel-Kernkraftwerks Deutschlands. Block B wurde nach 34 Jahren Betrieb vom Netz genommen. Es verbleiben sieben Kernkraftwerke in der Bundesrepublik, die bis Dezember 2022 abgeschaltet werden sollen. Der Bund Naturschutz Bayern bemängelt, dass der gleich alte Block C bis 2021 weiterlaufe. Derselbe Reaktortyp wie in Fukushima sei technisch mangelhaft. Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt warnt vor den Risiken der „veralteten Siedewasser-Reaktoren“ in Gundremmingen.

 

Seit 1984 sind die Blöcke B und C des KKW Gundremmingen in Betrieb. (Bild: kkw-grundremmingen.de)

Bundesumweltministerin Hendricks (SPD) betonte, Deutschland leide durch die Abschaltung von Gundremmingen B nicht unter einer Stromlücke. „Der Atomausstieg in Deutschland kommt damit einen wichtigen Schritt voran.“ Im Laufe des Jahres 2018 soll mit der Demontage von Block B begonnen werden. Die Betreibergesellschaft des Kernkraftwerks rechnet bis 2040 mit Kosten von 1,5 Milliarden Euro. Die Abbaugenehmigung steht aber noch aus.

 

Links:

Newsticker von heise über die Abschaltung von Gundremmingen Block B

Die Anti-Atom-Organisatiion ausgestrahlt.de über die Abschaltung von Block B in Grundremmingen

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